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Fakultät Sozialwissenschaften

IN-CARE

How are varying care systems associated with inequalities in care and wellbeing in later life?

Kurzbeschreibung

Im dreijährigen ORA-Projekt (Open Research Area) untersuchen wir, ob und wie unterschiedliche Systeme der Langzeitpflege und die jüngsten Reformen der Langzeitpflege innerhalb Europas und Japan mit sozioökonomischen Unterschieden bei der Inanspruchnahme formeller und informeller Pflege, der Gesundheit und dem Wohlbefinden im späteren Leben zusammenhängen. Die Untersuchung spezifischer Merkmale von Langzeitpflegemaßnahmen liefert auf zweierlei Weise theoretische Erkenntnisse zu Ungleichheiten in Bezug auf Familie, Gesundheit und Wohlbefinden. Wir erforschen, welche spezifischen nationalen Politiken die familiäre Betreuung implizit oder explizit unterstützen, und bewerten empirisch, ob solche Politiken zu sozioökonomischen Ungleichheiten in der familiären Betreuung beitragen. Zweitens geht es um die Frage, ob die gesundheitlichen Folgen und Folgen des Wohlbefindens sozioökonomischer Ungleichheiten bei älteren Erwachsenen mit Schlüsselfaktoren der Langzeitpflege zusammenhängen. Dies soll ein besseres Verständnis der Konsequenzen verschiedener Versorgungsstrategien für Ungleichheiten in Pflege, Gesundheit und Wohlbefinden im späteren Leben und gezielte politische Interventionen ermöglichen.

Projektlaufzeit

04/2019-06/2023

Kooperationspartner*innen

Prof. Dr. M. Broese van Groenou, (Vrije Universiteit Amsterdam), Prof. Dr. K. Glaser (King’s College London) und Prof. Dr. Yoko Ibuka (Keio University Tokyo)

Team der TU Dortmund

Prof. Dr. Martina Brandt (Projektleitung), Dr. habil. Christian Deindl, Dr. Nekehia Quashie (University of Rhode Island, Department of Health Studies), Dr. Judith Kaschowitz, Lisa Jessee, Robert Heidemann, Dr. Melanie Wagner (Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, Munich Center for the Economics of Aging), Nanke Bechthold

Drittmittelgeber

DFG (ORA)

Publikationen

2023 Le, D., N. Quashie, M. Brandt & Y. Ibuka. Wealth inequalities in physical and cognitive impairments across Japan and Europe: the role of health expenditure and infrastructure. International Journal of Equity in Health, 22, 123.
2023 Brandt, M., C. Deindl, G. Floridi, R. Heidemann, J. Kaschowitz, N. Quashie, E. Verbakel & M.Wagner. Social inequalities and the wellbeing of family caregivers across European care regimesJournal of Family Research35, 181–195.
2023 Verbakel, E., K. Glaser, Y. Amzour, M. Brandt & M. Broese van Groenou: Indicators of familialism and defamilialization in long-term care: a theoretical overview and introduction of macro-level indicators. Journal of European Social Policy, 33, 1, 34-51.
2022 Brandt, M., J. Kaschowitz & N.T. Quashie: Socioeconomic inequalities in the wellbeing of informal caregivers across Europe. Aging and Mental Health, 26, 8, 1589-1596.
2022 Floridi, G., N.T. Quashie, K. Glaser & M. Brandt: Partner care arrangements and well-being in mid- and later life: The role of gender across care contexts. The Journals of Gerontology: Series B, 77, 2, 435-445.
2022 Quashie, N., M.Wagner, E. Verbakel & C. Deindl: Socioeconomic differences in informal caregiving in Europe. European Journal of Ageing, 19, 621-632.
2020 Kaschowitz, J. & P. Lazarevic: Bedeutung des Gesundheitsindikators bei der Analyse der Gesundheitsfolgen informeller Pflege. Anderer Indikator, anderes Ergebnis? Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 53, 1, 10-16.
2019 Knauthe, K. & C. Deindl (2019): Altersarmut von Frauen durch häusliche Pflege. Gutachten im Auftrag des Sozialverband Deutschland e. V.
2019 Wagner, M., A. Franke & U. Otto (2019): Pflege über räumliche Distanz hinwegZeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 52, 6, 529-536.

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