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IN-CARE

How are varying care systems associated with inequalities in care and wellbeing in later life?

Kurzbeschreibung

Im dreijährigen ORA-Projekt (Open Research Area) untersuchen wir, ob und wie unterschiedliche Systeme der Langzeitpflege und die jüngsten Reformen der Langzeitpflege innerhalb Europas und Japan mit sozioökonomischen Unterschieden bei der Inanspruchnahme formeller und informeller Pflege, der Gesundheit und dem Wohlbefinden im späteren Leben zusammenhängen. Die Untersuchung spezifischer Merkmale von Langzeitpflegemaßnahmen liefert auf zweierlei Weise theoretische Erkenntnisse zu Ungleichheiten in Bezug auf Familie, Gesundheit und Wohlbefinden. Wir erforschen, welche spezifischen nationalen Politiken die familiäre Betreuung implizit oder explizit unterstützen, und bewerten empirisch, ob solche Politiken zu sozioökonomischen Ungleichheiten in der familiären Betreuung beitragen. Zweitens geht es um die Frage, ob die gesundheitlichen Folgen und Folgen des Wohlbefindens sozioökonomischer Ungleichheiten bei älteren Erwachsenen mit Schlüsselfaktoren der Langzeitpflege zusammenhängen. Dies soll ein besseres Verständnis der Konsequenzen verschiedener Versorgungsstrategien für Ungleichheiten in Pflege, Gesundheit und Wohlbefinden im späteren Leben und gezielte politische Interventionen ermöglichen.

Projektlaufzeit

04/2019-04/2022

Kooperationspartner*innen

Prof. Dr. M. Broese van Groenou, (Vrije Universiteit Amsterdam), Prof. Dr. K. Glaser (King’s College London) und Prof. Dr. Yoko Ibuka (Keio University Tokyo)

Team der TU Dortmund

Prof. Dr. Martina Brandt (Projektleitung), Dr. habil. Christian Deindl, Dr. Nekehia Quashie, Judith Kaschowitz, Lisa Jessee, Robert Heidemann, Melanie Wagner (Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, Munich Center for the Economics of Aging)

Drittmittelgeber

DFG (ORA)

Publikationen

2022, in Erscheinung Verbakel, E., K. Glaser, Y. Amzour, M. Brandt, M. Broese van Groenou: Indicators of familialism and defamilialization in long-term care: a theoretical overview and introduction of macro-level indicators. Journal of European Social Policy.
2021 Quashie, N.T., M. Wagner, E. Verbakel & C. Deindl: Socioeconomic differences in informal caregiving in Europe. European Journal of Ageing.
2021 Floridi, G., N.T. Quashie, K. Glaser & M. Brandt: Partner care arrangements and well-being in mid- and later life: The role of gender across care contexts. The Journals of Gerontology: Series B. 
2021 Brandt, M., J. Kaschowitz & N.T. Quashie: Socioeconomic inequalities in the wellbeing of informal caregivers across Europe. Aging and Mental Health.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.