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IN-CARE

How are varying care systems associated with inequalities in care and wellbeing in later life?

Kurzbeschreibung

Im dreijährigen ORA-Projekt (Open Research Area) un­ter­su­chen wir, ob und wie unterschiedliche Systeme der Langzeitpflege und die jüngsten Reformen der Langzeitpflege innerhalb Europas und Japan mit sozioökonomischen Un­ter­schie­den bei der Inanspruchnahme formeller und informeller Pflege, der Gesundheit und dem Wohlbefinden im späteren Leben zusammenhängen. Die Un­ter­su­chung spezifischer Merkmale von Langzeitpflegemaßnahmen liefert auf zweierlei Weise theoretische Erkennt­nisse zu Ungleichheiten in Bezug auf Familie, Gesundheit und Wohlbefinden. Wir erforschen, welche spezifischen nationalen Politiken die familiäre Be­treu­ung implizit oder explizit un­ter­stüt­zen, und be­wer­ten empirisch, ob solche Politiken zu sozioökonomischen Ungleichheiten in der familiären Be­treu­ung beitragen. Zweitens geht es um die Fra­ge, ob die gesundheitlichen Folgen und Folgen des Wohlbefindens sozioökonomischer Ungleichheiten bei älteren Erwachsenen mit Schlüsselfaktoren der Langzeitpflege zusammenhängen. Dies soll ein besseres Ver­ständ­nis der Kon­se­quenzen verschiedener Versorgungsstrategien für Ungleichheiten in Pflege, Gesundheit und Wohlbefinden im späteren Leben und gezielte politische Interventionen ermöglichen.

Projektlaufzeit

04/2019-04/2022

Ko­ope­ra­tions­part­ner*innen

Prof. Dr. M. Broese van Groenou, (Vrije Universiteit Amsterdam), Prof. Dr. K. Glaser (King’s College London) und Prof. Dr. Yoko Ibuka (Keio Uni­ver­sity Tokyo)

Team der TU Dort­mund

Prof. Dr. Martina Brandt (Projektleitung), Dr. habil. Christian Deindl, Dr. Nekehia Quashie, Judith Kaschowitz, Lisa Jessee, Melanie Wagner (Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, Munich Center for the Economics of Aging)

Dritt­mit­tel­ge­ber

DFG (ORA)

Projekt-Web­sei­te IN-CARE

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.