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Plug-In

Plattform selbstadaptiver Benutzungs­schnitt­stellen zur Gerätebedienung als individuelles Assistenzsystem

Teilvorhaben: Nutzerintegration

Kurzbeschreibung

Vor dem Hintergrund aktuellen Wandels gewinnen digitale Technologien an Bedeutung. Sie können dazu beitragen, ein selbstständiges Leben in der gewohnten Häuslichkeit trotz (gesundheitlicher) Einschränkungen zu führen. Eine solche Technologie trifft jedoch auf bestimmte Lebensverhältnisse und kann diese grundlegend verändern. Die Zunahme an digitaler Technik stellt insbesondere wenig technikaffine Nutzer*innen aufgrund geringerer Technikerfahrung und als komplex wahrgenommener Bedienbarkeit vor Herausforderungen. Zudem lehnen bestimmte Gruppen technische Neuentwicklungen ab, weil sie in ihnen keinen Mehrwert sehen, aus finanziellen Gründen, aus Angst vor Datenmissbrauch und der Wahrnehmung von Verlust der Privatsphäre. Dabei handelt es sich um Gruppen, die von digitalen Lösungen in besonderer Weise profitieren könnten. Eine „digitale Spaltung“ in Personen, die Technologien nutzen (können) und solche, die es nicht tun, trägt zur Verschärfung sozialer Ungleichheiten bei.

Damit möglichst alle Gruppen von digitalen Entwicklungen profitieren, ist eine am Bedarf der verschiedenen Nutzergruppen orientierte Gestaltung erforderlich. Die sozialwissenschaftlich begleitete Entwicklung einer selbstadaptiven Benutzungsschnittstelle zur Gerätebedienung als individuelles Assistenzsystem (Plug-In) soll zur Verbesserung der individuellen Benutzerfreundlichkeit und sozialen Einbettung technologischer Entwicklungen beitragen.

Grundlage des Teilvorhabens „Nutzerintegration“ bilden systematische Literaturrecherchen und empirische Sekundäranalysen repräsentativer Survey-Daten. Ziel des Teilvorhabens ist zudem, dass am Entwicklungsprozess beteiligte potenzielle Nutzer*innen die Zielgruppen repräsentativ abbilden. Schließlich wird untersucht, welche Folgen die Implementierung des entwickelten Assistenzsystems auf Mikro- und Makroebene nach sich ziehen kann.

Projektlaufzeit

03/2020-02/2023

Kooperationspartner*innen

Prof. Dr. Sabine Sachweh (FH Dortmund), Prof. Susanne Lengyel (HS Hamm-Lippstadt), Dr. Thomas Biskup (QuinScape GmbH), Christin Schäfer (acs plus GmbH)

Team der TU Dortmund

Prof. Dr. Martina Brandt (Leitung), Miriam Grates, Hanna Wilmes

Drittmittelgeber

Bundesministerium für Bildung und Forschung (Digitale Plattformen)

Publikationen

2022 Grates, M.; Laumert, H. & Brandt, M.: Plattform selbstadaptiver Benutzungs­schnitt­stellen zur Gerätebedienung als individuelles Assistenzsystem (PLUG-IN). Ergebnisse einer Online-Befragung. Dortmund: TU Dortmund, FK Sozialwissenschaften.
2021 Grates, M.: PLUG-IN. Teilvorhaben „Nutzerintegration“. Ergebnisse der Experteninterviews. (Projektinternes Dokument). Dortmund: TU Dortmund, FK Sozialwissenschaften.
2020 Grates, M.: PLUG-IN. Teilvorhaben „Nutzerintegration“. Anforderungsanalyse - Ergebnisse der Literaturrecherche. (Projektinternes Dokument). Dortmund: TU Dortmund, FK Sozialwissenschaften.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.