Fachgespräch im Bundestagsausschuss

Im Zentrum des Vortrags und der anschließenden Diskussion standen zwei zentrale Botschaften des Neunten Altersberichts:
- Die Vielfalt der Potentiale des Alters
- Die anhaltende Ungleichheit der Teilhabechancen
Alter ist vielfältig und genau das muss stärker anerkannt werden. Ältere Menschen sind keine homogene Gruppe, denn unterschiedliche Lebensverläufe, etwa durch Migration, unterbrochene Erwerbshistorien oder neue Familienformen, eröffnen Chancen, sind aber auch mit neuen sozialen Ungleichheiten verbunden.
Besonders im Fokus:
- Altersarmut hat überproportional zugenommen. Sie betrifft insbesondere ältere Frauen mit Migrationshintergrund.
- Menschen mit nicht-heteronormativen Lebensentwürfen müssen stärker berücksichtigt werden.
- Auch im Ruhestand Erwerbstätige sind eine heterogene Gruppe: Manche wollen und können arbeiten, andere müssen es – obwohl sie es kaum können.
Fazit: Wir brauchen eine integrierte, diversitätssensible Politik sowie Altenhilfe, Gesundheitsversorgung und Pflege, die biografische und kumulative Ungleichheiten ernst nimmt und aktiv abbaut für mehr Teilhabe und ein gutes Leben im Alter für alle.

