Neuer Artikel von Carolin Kunz veröffentlicht: Transitioning into informal care and occupational self-efficacy

Hintergrund: Informelle Pflege beginnt oft noch während der aktiven Berufstätigkeit und kann zu Rollenkonflikten führen. Diese doppelte Belastung hat negative Auswirkungen auf die Arbeitsleistung und kann Einstellungen zur Arbeit verändern, was wiederum zu einem Austritt aus der Erwerbstätigkeit führen kann.
Zur Untersuchung: Auf Basis der Wellen 2017, 2019 und 2021 der BAuA Arbeitszeitbefragung untersuchte sie den Einfluss des Übernahme informeller Pflege auf die berufliche Selbstwirksamkeit. Die Ergebnisse zeigen signifikante Einbußen im Umgang mit beruflichen Schwierigkeiten, in der Entwicklung von Problemlösungen und im Bewältigen beruflicher Anforderungen bei Personen, die mindestens gelegentliche informelle Pflege leisten, und einen schwach signifikanten Rückgang der beruflichen Selbstwirksamkeit bei häufig informell Pflegenden.
Fazit: Angesichts von Fachkräftemangel und Herausforderungen für unsere Sozialsysteme ist es entscheidend, die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitenden zu erhalten – insbesondere in alternden Gesellschaften.
Wir laden alle Interessierten ein, einen Blick in das Paper zu werfen!

